
Seminaranmeldung Wintersemester 2026/2027
Liebe KandidatInnen, liebe TeilnehmerInnen und Studierende,
auf dieser Seite können Sie sich zu den Seminaren des Wintersemesters 2026/2027 (19.10.2026 -13.02.2027) anmelden.
Die genauen Informationen zu den Seminaren (Uhrzeit, Ort und weitere Details) finden Sie im Semesterprogramm des Wintersemesters 2026/2027 und unter "Mehr Anzeigen" für das jeweilige Seminar.
Um sich anzumelden, wählen Sie bitte über die checkbox auf der rechten Seite nach und nach alle Seminare aus, die Sie im kommenden Semester belegen möchten.
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Hier können Sie sich für die Seminare für das Wintersemester 2026/2027 anmelden.
B.3, B.4/5 Übung: Fokaltherapie-Konferenz
14. September 2026
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13. Februar 2027
M.Sc. Carlotta Baumgarten (FPI)
Die Fokalkonferenz bietet die Gelegenheit, sich mit dem fokalisierten Arbeiten innerhalb verschiedener Settings auseinanderzusetzen und dabei intensiv an einem Prozessverlauf teilhaben zu können.
Ziel der Arbeit ist das Finden und Formulieren, sowie das prozessabhängige Verändern eines Behandlungsfokus, der den zentralen Konflikt des Patienten, seine damit verbundene Abwehrstruktur und die szenische Beziehungsgestaltung mit aufnimmt. Dabei steht der Vorgang des Fokalisierens im Zentrum, welcher auf fokale Kurzzeittherapien im engeren Sinne (Fokaltherapien) ebenso seine Anwendung findet, wie settingunabhängig auf zeitlich begrenzte (ca. 25 Stunden) Phasen niedrig- oder höherfrequenter Langzeittherapien.
Die Konferenz findet ganzjährig wöchentlich statt. Es handelt sich um eine halb-offene Gruppe, die maximal 10 Teilnehmende umfassen kann. Die Gruppe ist geöffnet für Mitglieder des FPI, AFI und des mpi sowie Kandidat:innen dieser Institute. Die Teilnahmezeit sollte mindestens 1 Jahr umfassen. Es wird erwartet, dass alle teilnehmenden Kolleg:innen auch bereit sind, eigenes Fallmaterial vorzustellen. Die Veranstaltung ist zertifiziert und wird als Fortbildungsveranstaltung anerkannt.
Anmelde- und Teilnahmehinweise:
Anhand von Protokollen wird ein Behandlungsprozess von Stunde zu Stunde über einen definierten Zeitraum vorgestellt unter gleichzeitiger Anfertigung eines Konferenzprotokolls.
Interessenten wenden sich bitte an: Carlotta Baumgarten: carlotta.baumgarten@gmail.com
Format: online
Donnerstags, 11.15–12.45 Uhr, fortlaufend, ganzjährig, ausgenommen in den Schulferien
B.1, B.3 Ambulanzkonferenz (Erwachsene) - Adler
19. Oktober 2026
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13. Februar 2027
Dr. med. Dr. phil. Matthias Adler
Hier werden alle Patient:innen vorgestellt, mit denen in der vergangenen Woche diagnostische Gespräche und ggf. Notfallinterventionen durchgeführt wurden. Die Fallbesprechung wird in einem kurzen Ergebnisprotokoll niedergelegt, das zu folgenden Punkten Stellung nimmt:
- Überweisungsmodus
- Diagnose (mit ICD-10 Ziffer)
- Indikation
- Vermittlung innerhalb der Ambulanz oder zu niedergelassenen Psychotherapeut:innen
- Überweisung an Psychiater:innen
- stationäre Therapie, Suchtberatung
- weitere körperliche Abklärung
Das Protokoll wird von Untersucher:in und jeweiliger Leitung der Ambulanzkonferenz unterzeichnet. Der Schwerpunkt liegt auf den klinisch handlungsrelevanten Aspekten, also der „Realitätsseite“ eines Falles. Dies steht nicht im Gegensatz zur psychoanalytischen Betrachtung, sondern macht diese erst sinnvoll möglich.
- Ambuko Adler: Dienstags: 06.10., 03.11., 01.12., 05.01., 02.02., jeweils um 18 Uhr, online
B.1, B.3 Ambulanzkonferenz (Erwachsene)
19. Oktober 2026
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13. Februar 2027
Dr. med. Dr. phil. Matthias Adler, Dipl. Pych. Firoozeh Aryaie-König, Dipl.-Psych. Steffi Keßeler-Scheler, Dr. med. Irina Tavlaridou, Dipl.-Psych. Horst Kipphan, Dipl.-Psych. Christoph Lohmeier-Zenz
Hier werden alle Patient:innen vorgestellt, mit denen in der vergangenen Woche diagnostische Gespräche und ggf. Notfallinterventionen durchgeführt wurden. Die Fallbesprechung wird in einem kurzen Ergebnisprotokoll niedergelegt, das zu folgenden Punkten Stellung nimmt:
- Überweisungsmodus
- Diagnose (mit ICD-10 Ziffer)
- Indikation
- Vermittlung innerhalb der Ambulanz oder zu niedergelassenen Psychotherapeut:innen
- Überweisung an Psychiater:innen
- stationäre Therapie, Suchtberatung
- weitere körperliche Abklärung
Das Protokoll wird von Untersucher:in und jeweiliger Leitung der Ambulanzkonferenz unterzeichnet. Der Schwerpunkt liegt auf den klinisch handlungsrelevanten Aspekten, also der „Realitätsseite“ eines Falles. Dies steht nicht im Gegensatz zur psychoanalytischen Betrachtung, sondern macht diese erst sinnvoll möglich.
Jeden Donnerstag von 13.00-14.00 Uhr, online
A.2, A.2.1, B.3 Seminar: Narzissmustheorien II (Teil 1)
21. Oktober 2026
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21. Oktober 2026
Dr. med. Jürgen Sandmann
Inhalt:
Gegenstand des Seminars ist ein Überblick über bedeutsame Narzissmustheorien in der Folge von Freuds „Zur Einführung des Narzißmus“.
Unverzichtbare Basis des Seminars ist die genaue Lektüre der zugrunde gelegten Texte durch alle Teilnehmer, so dass jeder die Inhalte der Texte referieren und eigene Fragen dazu formulieren kann.
Das Buch von Kernberg ist in der Bibliothek des mpi vorhanden und soll als mögliche Kopiervorlage zur Verfügung stehen und deshalb nicht ausgeliehen werden. Zur Schonung des Buches wird eine Kopie angefertigt, die primär als Kopiervorlage zu benutzen ist.
Literatur:
- Kernberg, Otto F.: Zeitgenössische psychoanalytische Ansätze zur Untersuchung des Narzißmus. In: Otto F. Kernberg: Schwere Persönlichkeitsstörungen. Theorie, Diagnose, Behandlungsstrategien. Stuttgart 1988, S. 261-286
- Kernberg, Otto F.: Technische Strategien in der Behandlung narzißtischer Persönlichkeiten. In: Otto F. Kernberg: Schwere Persönlichkeitsstörungen. Theorie, Diagnose, Behandlungsstrategien. Stuttgart 1988 S. 287-289
Weiterführende Literatur:
- Rosenfeld, Herbert: Narzißtische Patienten mit negativen therapeutischen Reaktionen. In: Herbert Rosenfeld: Sackgassen und Deutungen. Therapeutische und antitherapeutische Faktoren bei der psychoanalytischen Behandlung von psychotischen, Borderline- und neurotischen Patienten. Stuttgart 1997, S. 113-140
- Kohut, Heinz: Narzißmus. Eine Theorie der psychoanalytischen Behandlung narzißtischer Persönlichkeitsstörungen. Frankfurt 1973
- Kernberg, Otto F.: Borderline-Störungen und pathologischer Narzißmus. Frankfurt 1978, S. 261-387
Anmelde-und Teilnahmehinweis:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin 1: Mittwoch, 21.10.2026, 20:15 – 21:45 Uhr
A.1, A.9, B.8 Seminar: SKEPT – Säuglings-Kleinkind-Eltern-
Psychotherapie – Teil 2
28. Oktober 2026
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28. Oktober 2026
Theresa Bollinger
Inhalt:
In Fortführung des Seminars vom 6.5.2026 befassen wir uns in diesem zweiten Teil der Säug-lings-Kleinkind-Eltern-Psychotherapie vertieft mit dem konkreten Vorgehen im Rahmen einer SKEPT-Behandlung.
Wir beschäftigen uns mit Szenischem Verstehen, der Wichtigkeit von Co-Regulation, dem Kreislauf negativer Gegenseitigkeit und der therapeutischen Rolle und Haltung in der Arbeit mit Säuglingen, Kleinkindern und deren Bezugspersonen.
Gerne können auch Fallbeispiele oder persönliche Erfahrungen der Teilnehmenden mit einge-bracht werden.
Eine Teilnahme am ersten Teil des SKEPT-Seminars ist keine Voraussetzung für die Teilnahme am zweiten Teil.
Literaturempfehlungen:
- Cierpka, M., Windaus, E. (Hg.) 2007. Psychoanalytische Säuglings-Kleinkind-Eltern-Psychotherapie: Konzepte - Leitlinien - Manual. Brandes & Apsel.
- Largo, R. H. (2019). Babyjahre - Entwicklung und Erziehung in den ersten 4 Jahren. Piper Verlag.
- Stern, D. N. Tagebuch eines Babys (2011). Was ein Kind sieht, spürt, fühlt und denkt. Piper Verlag. (Originalausgabe erschienen 1992. Basic Books)
Weiterführende Literatur:
- Cierpka, M. (Hg.) (2012). Frühe Kindheit 0-3 Jahre. Beratung und Psychotherapie für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern. Springer Verlag, Berlin und Heidelberg
- Zero To Three (2019). DC: 0-5. Diagnostische Klassifikation seelischer Gesundheit und Entwicklungsstörungen der frühen Kindheit. Kohlhammer Verlag.
Anmelde- und Teilnahmehinweis:
Gasthörer:innen sind willkommen. Anmeldung unter: info@mpi-mainz.de
Format: in Präsenz
Termin: Mittwoch, 28.10.26, 20:15 – 21:45 Uhr
A.2.1, A.4, A.9 Seminar: Funktionelle und Konversionsstörungen am Bei-spiel von Sprach-, Sprech- Stimm- und Schluckstörungen
31. Oktober 2026
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31. Oktober 2026
Dipl. Psych. Martina Bröckel
Inhalt:
Mit der Betrachtung von kommunikations- wie schluckbezogenen funktionellen bzw. Konversionsstörungen widmet sich das Seminar entsprechenden Erscheinungsbildern, Ursachen und psychodynamischen Überlegungen im gemeinsamen Zuständigkeitsbereich der beiden Fachgebiete Logopädie und Psychotherapie. Ausgewählte Fallbeispiele veranschaulichen die theoretischen Hintergründe und stehen zur Diskussion.
Literatur / Weiterführende Literatur:
- Eckhardt-Henn, E. (2016). Dissoziative Störungen und Konversionsstörungen. In K. Köhle, W. Herzog, P. Joraschky et al. (Hg). Uexküll. Psychosomatische Medizin. 8. Aufl. (S. 669 -682), Elsevier: München
- Jansen, A. (2001). Das Störungsbild der psychogenen Dysphagie in der logopädischen Praxis. München: GRIN
- Florineth-Baatsch, F. et al. (2024). Das stille Kind ist das vergessene Kind. Göttingen: Hogrefe
- Buchholz, M.B. (2021). Wie man den Tanz der Einsicht zwischen Couch und Sessel untersuchen kann. In S. Leikert & A. Niebuhr (Hg.) S. 15 – 42. Von der Musik zur Sprache und wieder zurück. Gießen: Psychosozial-Verlag
- Kollbrunner, J. (2004). Psychodynamik des Stotterns. Stuttgart: Kohlhammer
- Kollbrunner, J. (2006). Funktionelle Dysphonien bei Erwachsenen. Ein psychodynamischer Therapieansatz. Idstein: Schulz-Kirchner
- Noeker, M. (2023). Konversionsstörungen mit funktionellen neurologischen Symptomen. Göttingen: Hogrefe
- Tesak, J. (2007). An den Grenzen der Logopädie. Idstein: Schulz-Kirchner
Anmelde-und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Samstag, 31.10.2026, 10:30 – 14:00 Uhr
A.1, A.2.1 Seminar: Literaturseminar Sexualität als Einführung und Voraussetzung für den Studientag „Über Perversion“ im WS 26/27 (Teil 1)
11. November 2026
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11. November 2026
Dipl.-Psych. Christoph Lohmeier
Inhalt:
Wie angekündigt werden wir jetzt als weitere Vorbereitung für den Studientag am 06. Februar 2027 zwei weitere Literaturseminare anbieten. Es geht um Chassequet-Smirgel: "Die Anatomie der menschlichen Perversion" (Teil 1) und Stollers Hauptwerk „Perversion“ (Teil 2).
Bitte beachten Sie, dass die Literaturseminare Voraussetzung für die Teilnahme am Studientag darstellt.
Literatur:
Literatur wird auf Teamdrive hochgeladen
Anmelde-und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Teil 1: Dienstag, 11.11.2026, 20:15 – 21:45 Uhr (Lohmeier)
A.2, A.4 Seminar: Psychoanalytische Grundbegriffe
14. November 2026
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14. November 2026
Dipl.-Psych. Bianca Tiator
Inhalt:
In diesem Seminar werden wir uns einigen wichtigen psychoanalytischen Grundbegriffen nähern, um sie inhaltlich zu verstehen und anhand von klinischen Beispielen zu einem möglichst praxisnahen Verständnis zu gelangen.
Am zweiten Termin werden wir uns exklusiv mit den Abwehrmechanismen beschäftigen.
Literatur:
- keine Pflichtlektüre
Weiterführende Literatur:
- Laplanche, J. & Pontalis, J.-B. (1973). Das Vokabular der Psychoanalyse. Suhrkamp.
- Hinshelwood, R. D. (1993). Wörterbuch der kleinionischen Psychoanalyse (E. Vorspohl, Übers.). Verlag Internationale Psychoanalyse.
- Freud, A. (2009). Das Ich und die Abwehrmechanismen (20. Aufl.). Fischer Taschenbuchverlag. (Originalarbeit veröffentlicht 1936).
Anmelde-und Teilnahmehinweise:
Grundlagen. Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Samstag, 14.11.2026, 10:30 - 12:15 Uhr
A.1, B.3, B.6 Seminar: Affektregulierung, Mentalisierung und die Ent-wicklung des Selbst – Einführung in die Theorie von Fonagy et al.
14. November 2026
-
14. November 2026
Dr. phil. Dipl.-Psych. Udo Porsch
Inhalt:
Die Fähigkeit, Affekte zu regulieren und mentale Zustände bei sich selbst und anderen zu verstehen, gilt als ein zentraler Entwicklungsschritt des Menschen – sowohl für gelingende Beziehungen als auch für psychische Gesundheit. In diesem Seminar widmen wir uns der einflussreichen Arbeit von Peter Fonagy, György Gergely, Elliot Jurist und Mary Target, deren Buch „Affektregulierung, Mentalisierung und die Entwicklung des Selbst“ ein Grundlagenwerk für die psychodynamisch orientierte Entwicklungspsychologie und Psychotherapie darstellt. Es wird um die Grundlagen der Mentalisierungstheorie, der Entwicklung von Affektregulationsfähigkeiten im frühen Beziehungskontext um Auswirkungen gestörter Mentalisierungsfähigkeit auf psychische Störungen (v. a. Borderline-Persönlichkeitsstörung) und die Relevanz für psychotherapeutische Praxis, insbesondere im Rahmen der Mentalisierungsbasierten Therapie (MBT) gehen.
Das Seminar gilt als thematische Einführung für einen „Mentaliserungsworkshop“ von Prof. Dr. Ulrich Schultz-Venrath im Sommersemester 2027:
1.) Wozu brauchen wir Mentalization-based Therapy (MBT)? und
2.) Mentalisieren des Körpers in Einzel- und Gruppenpsychotherapien
Literatur:
Weiterführende Literatur:
Anmelde-und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Samstag, 14.11.2026, 12:30 – 16:00 Uhr
A.1, A.2, B.4/5 Seminar: Frankfurter ADHS-Wirksamkeitsstudie
18. November 2026
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18. November 2026
Dipl. Psych. Inka Tischer
Inhalt:
Methoden und aktuelle Erkenntnisse der Psychotherapieforschung/
Behandlungstheorie bei Kindern und Jugendlichen
Es wird das Design, die Interventionen, Methoden sowie die zentralen Ergebnisse der Frankfurter ADHS-Wirksamkeitsstudie vorgestellt.
Die Studie untersucht vergleichend die Wirksamkeit psychoanalytischer Langzeittherapien ohne Medikation und der verhaltenstherapeutisch/medikamentösen Behandlungen bei Kindern mit der Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) und/oder einer Störung des Sozialverhaltens.
Jungen und Mädchen im Alter zwischen 6 und 11 Jahren wurden in die kontrollierte klini-sche Studie mit einem naturalistischen Design aufgenommen und wissenschaftlich beglei-tet. Auch werden erste Ergebnisse aus der 12-Jahres-Katamnese vorgestellt.
Literaturempfehlung:
- Laezer, K.L., Tischer, I., Gaertner, B. & Leuzinger-Bohleber, M. (2014): Forschungsbericht: Psychoanalytische und verhaltenstherapeutisch/medikamentöse Behandlung von Kindern mit Desintegrationsstörungen. Ergebnisse der Frankfurter ADHS- Wirksamkeitsstudie. Zeitschrift für Analytische Kinder- und Jugendlichen Psychotherapie, 164(4).
- Laezer, K.L., Tischer, I., Gaertner, B. & Leuzinger-Bohleber, M. (2015).
- Aufwendige Langzeit-Psychotherapie und kostengünstige medikamentengestützte Verhaltenstherapie im Vergleich. Ergebnisse einer
- gesundheitsökonomischen Analyse der Behandlungskosten von Kindern mit der Diagnose ADHS und Störung des Sozialverhaltens. Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement, 20: 1-8; doi: 10.1055/s-0034-1398880
Anmelde- und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Mittwoch, 18.11.2026, 18:30 – 20:00 Uhr
A.2, A.2.1, B.3 Seminar: Narzissmustheorien II (Teil 2)
18. November 2026
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18. November 2026
Dr. med. Jürgen Sandmann
Inhalt:
Gegenstand des Seminars ist ein Überblick über bedeutsame Narzissmustheorien in der Folge von Freuds „Zur Einführung des Narzißmus“.
Unverzichtbare Basis des Seminars ist die genaue Lektüre der zugrunde gelegten Texte durch alle Teilnehmer, so dass jeder die Inhalte der Texte referieren und eigene Fragen dazu formulieren kann.
Das Buch von Kernberg ist in der Bibliothek des mpi vorhanden und soll als mögliche Kopiervorlage zur Verfügung stehen und deshalb nicht ausgeliehen werden. Zur Schonung des Buches wird eine Kopie angefertigt, die primär als Kopiervorlage zu benutzen ist.
Literatur:
- Kernberg, Otto F.: Zeitgenössische psychoanalytische Ansätze zur Untersuchung des Narzißmus. In: Otto F. Kernberg: Schwere Persönlichkeitsstörungen. Theorie, Diagnose, Behandlungsstrategien. Stuttgart 1988, S. 261-286
- Kernberg, Otto F.: Technische Strategien in der Behandlung narzißtischer Persönlichkeiten. In: Otto F. Kernberg: Schwere Persönlichkeitsstörungen. Theorie, Diagnose, Behandlungsstrategien. Stuttgart 1988 S. 287-289
Weiterführende Literatur:
- Rosenfeld, Herbert: Narzißtische Patienten mit negativen therapeutischen Reaktionen. In: Herbert Rosenfeld: Sackgassen und Deutungen. Therapeutische und antitherapeutische Faktoren bei der psychoanalytischen Behandlung von psychotischen, Borderline- und neurotischen Patienten. Stuttgart 1997, S. 113-140
- Kohut, Heinz: Narzißmus. Eine Theorie der psychoanalytischen Behandlung narzißtischer Persönlichkeitsstörungen. Frankfurt 1973
- Kernberg, Otto F.: Borderline-Störungen und pathologischer Narzißmus. Frankfurt 1978, S. 261-387
Anmelde-und Teilnahmehinweis:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin 2: Mittwoch, 18.11.2026, 20:15 – 21:45 Uhr
A.2.3, A.4, A.8 Seminar: Pharmakologie der Antidepressiva und Phasen-Prophylaktika
25. November 2026
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25. November 2026
Dr. med. Irina Tavlaridou
Inhalt:
Das Seminar beschäftigt sich mit den Wirkprinzipien, Nebenwirkungen, Indikationen und Kontraindikationen von Antidepressiva und Phasen-Prophylaktika
Literatur:
- Nationale Versorgungsleitlinie Unipolare Depression
- Benkert, Hippius (2021): Kompendium der Psychiatrischen Pharmakotherapie. Berlin: Springer
Anmelde- und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Mittwoch, 25.11.2026, 18:30 – 20:00 Uhr
A.2.2, A.11, B.3 Seminar: Ethische Aspekte beim Umgang mit PatientIn-nen mit Essstörungen unter besonderer Berücksichtigung psychiatrischer Gesichtspunkte
28. November 2026
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28. November 2026
Dr. med. Gertrud Greif-Higer MAE
Inhalt:
PatientInnen mit Essstörungen, insbesondere der Anorexia nervosa, sind sowohl mit psychi-atrischen als auch psychotherapeutischen Behandlungen oft schwer zu erreichen.
Zudem entwickeln sich im Rahmen der Krankheitsdynamik häufig belastende bis hin zu exis-tentiell bedrohlichen Situationen, bei denen hoch dichotome Entscheidungen anstehen: Sollen zur Durchsetzung der Ernährung oder sogar zur Lebenserhaltung Maßnahmen gegen den Willen der Erkrankten durchgesetzt werden? Ist das notwendig, möglich, legitimierbar?
Oder ist der Zeitpunkt gekommen, dem Willen der Erkrankten folgend dem „natürlichen Ver-lauf“ der Anorexie ihren Lauf lassen.
Bei Minderjährigen spielen häufig auch die Eltern/ Erziehungsberechtigten eine bedeutende Rolle. Wie ist deren stellvertretender Willen gegen der Patientenwillen abzuwägen?
Schließlich stellt sich die Frage, in welchem Maße dem Behandlungsteam bei Abwägung von Sorge für das Patientenwohl und Schadensvermeidung Verantwortung zukommt.
Nach Einführung in grundsätzliche Prinzipien der klinischen Ethik und einigen basalen Infor-mationen zu Essstörungen wird anhand eines Falles die ethische Problematik gemeinsam erarbeitet.
Literatur: (Artikel beigefügt)
Manuel Trachsel, Tanja Krones, Verina Wild: Zwangsernährung oder palliative care bei
chronischer Anorexia nervosa? Behandlungsstrategien aus medizinethischer Sicht. In T. Moos, C. Schües, & C. Rehmann-Sutter (Eds.), Randzonen des Willens : Anthropologische und ethische Probleme von Entscheidungen in Grenzsituationen (No. 6; pp. 173–188). Peter Lang.
Anna Lisa Westermair: End-of-Life Care bei Anorexia nervosa. Die Psychotherapie 5-2025
Weiterführende Literatur: Wird im Seminar besprochen
Anmelde- und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Samstag, 28.11.2026, 10:00 – 13:30 Uhr
A.10, A.11 Seminar: Psychotherapieantrag
5. Dezember 2026
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5. Dezember 2026
Dipl.-Psych. Steffi Keßeler-Scheler
Inhalt:
Das Seminar widmet sich dem Erstellen von Psychotherapieanträgen (tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und analytische Psychotherapie) im Rahmen der GKV. Dabei soll neben der fachlichen Begründung des Gutachterverfahrens der strukturierte Aufbau eines überzeugenden Antragsberichts in seinen Teilabschnitten dargestellt werden. Im Zentrum soll die Frage behandelt werden, was es braucht, um die psychodynamische Argumentation klar und nachvollziehbar zu formulieren
Literatur:
- Becker, M., Dieckmann, M., Neher, M. (Hrsg.): Faber - Haarstrick. Kommentar Psychotherapie-Richtlinien. 13. Auflage, Urban & Fischer 2025
- Jungclaussen, I. : Handbuch Psychotherapie-Antrag. 2. Auflage, Schattauer 2018
Anmelde-und Teilnahmehinweis:
Das Seminar richtet sich an Teilnehmer im Behandlungsstatus
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de.
Format: In Präsenz in der Bibliothek des Mpi.
Termin: Samstag, 05.12.2026, 10:00 – 11:30 Uhr
A.1, A.2.1 Seminar: Literaturseminar Sexualität als Einführung und Vo-raussetzung für den Studientag „Über Perversion“ im WS 26/27 (Teil 2)
5. Dezember 2026
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5. Dezember 2026
Dr. phil. Dipl,-Psych. Udo Porsch
Inhalt:
Wie angekündigt werden wir jetzt als weitere Vorbereitung für den Studientag am 06. Februar 2027 zwei weitere Literaturseminare anbieten. Es geht um Chassequet-Smirgel: "Die Anatomie der menschlichen Perversion" (Teil 1) und Stollers Hauptwerk „Perversion“ (Teil 2).
Bitte beachten Sie, dass die Literaturseminare Voraussetzung für die Teilnahme am Studientag darstellt.
Literatur:
Literatur wird auf Teamdrive hochgeladen
Anmelde-und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Teil 2: Samstag, 05.12.2026, 08:30 – 10:00 Uhr (Porsch)
A.9, B.8 Seminar: Einführung in die Systemische Therapie
12. Dezember 2026
-
12. Dezember 2026
Prof. Dr. Susanne Singer
Inhalt:
Das Seminar vermittelt Grundlagen und Methoden des Systemischen Arbeitens. Systemische Therapie beruht unter anderem auf Konzepten der Systemtheorie und des Konstruktivismus. Daraus hervorgegangen sind Methoden, die den Patienten / die Patientin als Teil des Systems und als "Symptomträger" verstehen sowie die Konstruktion von Wirklichkeiten verdeutlichen. Unterstützende Techniken dabei sind dabei z. B. das Genogramm, zirkuläres Fragen, Kontextfragen, Wunderfragen, Familienskulpturen, Familienbrett, Skalierungen oder Reframing. Im Seminar werden einige dieser Methoden anhand praktischer Beispiele vorgestellt und selbst auch geübt. Im Zentrum stehen dabei jene Inhalte, die für die Approbationsprüfung besonders wichtig sind.
Die Dozentin ist sowohl Psychoanalytikerin als auch systemische Therapeutin (Ausbildung nach den Kriterien der Systemischen Gesellschaft).
Weiterführende Literatur:
- Schlippe & Schweitzer: Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung I – das Grundlagenwissen, V&R
Anmelde- und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: Online via Zoom: https://us02web.zoom.us/j/84531001335?pwd=rOc0wSh9kwdiqzxgrWjOp1Ha3lw6dd.1 Meeting-ID: 845 3100 1335, Kenncode: 546521
Termin: Samstag, 12.12.2026, 15:00 – 19:00 Uhr
A.5/6, A.9, B.8 Seminar: Einführung in die psychodynamische Gruppentherapie
19. Dezember 2026
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19. Dezember 2026
Christophe Mergeai, Facharzt für Psychosomatische Medizin & Psychotherapie
Inhalt:
Die psychodynamische Gruppenpsychotherapie ist eine sehr effektive und spannende Behandlungsform mit teils unglaublichen Chancen für das innere Wachstum und die Förderung der interpersonalen Kompetenzen unserer Patient:innen.
Gleichzeitig stellt uns die Gruppentherapie auch vor spezifische Herausforderungen, die uns als Therapeut:innen verunsichern können.
Dieses Seminar hat deshalb zum Ziel in die Gruppentherapie einzuführen, Neugierde für das große Potential dieser Therapieform zu wecken und potentielle Ängste abzubauen.
Hierzu werden wir im Seminar wesentliche theoretische und praktische Grundlagen durchgehen, insbesondere in Bezug auf gruppendynamische Strukturen und Prozesse, verschiedene Therapiekonzepte sowie allgemeine und spezifische Wirkfaktoren.
Weiterführende Literatur:
- Paul L. Janssen, Gabriele Sachs: Psychodynamische Gruppenpsychotherapie
- Bernhard Strauß: Gruppenpsychotherapie
- Ulrich Schultz-Venrath, Helga Felsberger: Mentalisieren in Gruppen
- Irvin D. Yalom: Theorie und Praxis der Gruppenpsychotherapie
Anmelde-und Teilnahmehinweis:
Gerne können Sie mir auch Fragen zum Thema vorab per E-mail schicken (mergeai@psychosomatik-ingelheim.de) und ich werde versuchen diese in das Seminar mit einzubinden.
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Samstag, 19.12.2026, 13:00 – 16:30 Uhr
A.2.1, A.4, A.9 Seminar: Diagnostik von Persönlichkeitsstörungen aus der TFP-Perspektive
9. Januar 2027
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9. Januar 2027
Prof. Dr. Philipp Martius
Inhalt:
Zur Diagnostik von Persönlichkeitsstörungen gehören mehrere Ebenen: (1) Phäno- menologische, kategoriale Diagnostik und Klassifikation nach ICD-10 und 11/DSM 5 AM, (2) Psychodynamisch-dimensionale Diagnostik mit Schwerpunkt auf dem Strukturellen Inter- view nach Kernberg für die Erfassung der Borderline-Persönlichkeitsorganisation (BPO), (3) Diagnostische Erhebungsinstrumente und ihr praktischer Nutzen: z.B. das systematische Strukturierte Interview der Persönlichkeitsorganisation (STIPO), (4) die Bindungsdiagnostik.
Alle Bereiche werden unter klinisch-praktischen Gesichtspunkten beschrieben. Im Seminar liegt der Schwerpunkt auf der Konzeption, Durchführung und Bearbeitung der TFP-gestützten Diagnostik. Zur Veranschaulichung wird ein videografiertes vollständiges Strukturellen Inter- views durchgearbeitet.
Ziel ist, die Bedeutung einer gründlichen Diagnostik zu verstehen, um einen geeigneten The- rapieansatz zu wählen, um die Indikation ausreichend sicher zu beurteilen (oder aber eine Kontraindikation festzustellen) und um die Prognose zu begründen.
Literatur: Buchheim P, Doering S, Kernberg O (2012) Das Strukturelle Interview. In Doe- ring S, Hörz S (Hrsg.) Handbuch der Strukturdiagnostik. Stuttgart: Schattauer, S.12-51.
Weiterführende Literatur:
- Martius Ph (2022) Persönlichkeitsstörungen. Stuttgart: Kohl- hammer.
Anmelde-und Teilnahmehinweis:
Englisch-Kenntnisse erforderlich (Video), Schulniveau ausreichend!
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Samstag, 09.01.2027, 12:00 – 15:00 Uhr
A.1, A.2.1 Seminar: Hysterie – Die unerhörte Botschaft
16. Januar 2027
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16. Januar 2027
Dr. med. Dr. phil. Matthias Adler
Inhalt:
Es sollen die Grundzüge des "hysterischen Modus" (im Sinne Mentzos') vorgestellt werden, einschließl. der modernen Klassifikationsvorgaben (z.B. Konversion, Dissoziation, hysterische bzw. histrionische Persönlichkeitsstörung). Auf die ideengeschichtliche Bedeutung "der Hysterie" für die Entwicklung der Psychoanalyse wird Bezug genommen. Fallvignetten sollen insbesondere der Differenzierung des zugrundeliegenden Strukturniveaus sowie zentraler unbewusster Konflikte dienen.
Literatur:
- Mentzos, Hysterie, 2002 bzw. 2009.
- Ahrens (Hg.) Lehrbuch der PT und Psychosomat. Medizin, 1992 bzw. 2002, Kap. Hysterie,
- Hoffmann, " Die hysterische Persönlichkeitsstörung", in "Persönlichkeitsstörungen"
(PTT, 3/2002, S. 128 f.), Stuttgart, S. 128 -137.
- Rupprecht-Schampera, "Das Konzept der frühen Triangulierung...", in Psyche 51.,
7/1997, S. 637-664
- Die Texte von Ahrens, Hoffmann und Rupprecht-Schampera werden bereitgestellt.
- Das Büchlein von Mentzos gibt einen gute Einführung und Übersicht. Bitte lesen Sie
mindestens den Text von Ahrens, das Vertiefungsseminar wird sich insbes. auf die
Thesen von Rupprecht-Schampera beziehen.
Anmelde- und Teilnahmehinweise:
Offen für bis zu 5 Interessierte nach Anmeldung.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Samstag, 16.01.2027, 10:00 – 13:30 Uhr
A.7, b.1, B.2, B.3 Seminar: Psychoonkologie
23. Januar 2027
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23. Januar 2027
Dipl.-Psych. Peter Friedrich-Mai
Inhalt:
Wir beschäftigen uns damit was Psychoonkologie überhaupt beinhaltet. Wie sehen die Arbeitsfelder im stationären und im ambulanten Bereich aus. Wir werden 1-2- Fallbeispiele bearbeiten und uns austauschen, was die Diagnosen bei den Menschen und deren Angehörigen auslösen können. Zudem machen wir einen Abstecher in die Palliativpsychologie und beschäftigen uns mit unserer eigenen Sterblichkeit im Kontext der Behandlung schwerkranker Menschen.
Weiterführende Literatur:
- M. Kusch, H. Labouvie, B. Hein-Nau, Klinische Psychoonkologie,
- 978-3-642-31748-4, © Springer-Verlag Berlin Heidelberg
- W. Larbig, V. Tschuschke; Psychoonkologische Interventionen, 978-3-497-201511-3 Ernst Reinhardt Verlag
- M. Dorfmüller, H. Dietzfellbinger, Psychoonkologie, 978-3-437-24490-2 Urban und Fischer
- C. Diegelmann und M. Isermann, Ressourcenorientierte Psychoonkologie, 978-3-17-020905-3, Kohlhammer
- S. Herlofsen, Wie ist das mit dem Krebs?, 978-3-522-30630-0, Thienemann-Esslinger Verlag
Anmelde- und Teilnahmehinweise:
Wer selbst gerade in irgendeiner Form betroffen ist, kann mir das gerne mitteilen, oder sich innerhalb des Seminars eine Erholung gönnen.
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Samstag, 23.01.2027, 12:45 – 14:15 Uhr
B.2, B.6 Seminar: Schwangerschaft der Therapeutin: Psychodynamische Überlegungen und praktische Implikationen
23. Januar 2027
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23. Januar 2027
M. Sc. Annika Walther-Steidl
Inhalt:
Bei einer Schwangerschaft der Therapeutin reagieren Patient*innen häufig. Bisher gibt es in der Literatur jedoch wenig Auseinandersetzung damit, welche Auswirkungen eine Schwangerschaft der Therapeutin auf das Übertragungs-Gegenübertragungsgeschehen haben kann, welche Änderungen des Settings sich ergeben und was diese bedeuten, aber auch, wie die Therapeutin selbst, aufgrund von einer Schwangerschaft inhärenten Konflikten, in der Behandlung möglicherweise anders reagiert.
Nach einer theoretischen Einführung wird das Thema anhand von Fallbeispielen praktisch beleuchtet, die gerne von Erfahrungen der Teilnehmenden ergänzt werden können.
Weiterführende Literatur:
- Hajek, G. (2023). Die schwangere Psychoanalytikerin: zur Bedeutung der weiblichen Potenz in der Psychotherapie. Psychosozial-Verlag.
Anmelde- und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Samstag, 23.01.2027, 11:00 – 12:30 Uhr
A.2, A.4 Seminar: Abwehrmechanismen
30. Januar 2027
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30. Januar 2027
Dipl.-Psych. Bianca Tiator
Inhalt:
In diesem Seminar werden wir uns einigen wichtigen psychoanalytischen Grundbegriffen nähern, um sie inhaltlich zu verstehen und anhand von klinischen Beispielen zu einem möglichst praxisnahen Verständnis zu gelangen.
Am zweiten Termin werden wir uns exklusiv mit den Abwehrmechanismen beschäftigen.
Literatur:
- keine Pflichtlektüre
Weiterführende Literatur:
- Laplanche, J. & Pontalis, J.-B. (1973). Das Vokabular der Psychoanalyse. Suhrkamp.
- Hinshelwood, R. D. (1993). Wörterbuch der kleinionischen Psychoanalyse (E. Vorspohl, Übers.). Verlag Internationale Psychoanalyse.
- Freud, A. (2009). Das Ich und die Abwehrmechanismen (20. Aufl.). Fischer Taschenbuchverlag. (Originalarbeit veröffentlicht 1936).
Anmelde-und Teilnahmehinweise:
Grundlagen. Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Samstag, 30.01.2027, 10:30 -12:15 Uhr
A.2, A.2.1, B.3 Studientag: „Über Perversion“
6. Februar 2027
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6. Februar 2027
Dipl.- Psych. Andreas Weber-Meewes
Inhalt:
Im Wintersemester 2026/27 wird Herr Weber-Meewes aus Hamburg im mpi an einem Samstag einen Studientag „Über Perversion“ mit folgenden Schwerpunkten anbieten:
Zeitplanung und die Titel der Sitzungen:
09.00 – 09.15 Vorstellungsrunde
09.15 -10.45 „Der feine Unterschied“ (über das klinisch relevante Verhältnis von Perversion und vermeintlicher Normalität beim Mann: die perverse Position in der männlichen Entwick-lung)
10.45 – 11.00 Kaffeepause
11.00 – 12.30 Perversion und Geschlecht (über bedeutsame häufige Unterschiede und seltenere Gemeinsamkeiten weiblicher und männlicher Perversion, und über die Prägung des Geschlech-terverhältnisses durch die Eigenheiten der Geschlechter in Sachen Perversion).
12.30 – 14.00 Mittagspause
14.00 – 15.30 Aus der Fallgeschichte eines sadistisch-pädophilen Patienten
15.30 – 15.45 Abschlussrunde
Ich werde 3 geeignete Texte mitbringen, mit den Teilnehmer*innen lesen und diskutieren. Die Texte habe ich selbst verfasst.
Literatur:
- Prof. Dr. Sigmund Freud – Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie (1910)
- Stollers Hauptwerk “Perversion”
- Chassequet-Smirgel – Die Anatomie der menschlichen Perversion
Anmelde- und Teilnahmehinweise:
Bitte beachten Sie, dass die Literaturseminare die Voraussetzung für die Teilnahme am Studientag darstellt.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Samstag, 06.02.2027, 09:00 – 15:45 Uhr
Semesterabschlussbesprechung
13. Februar 2027
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13. Februar 2027
Dr. phil. Dipl.-Psych. Udo Porsch
Semesterabschlussbesprechung mit Ausbildungsteilnehmer:innen, Kandidat:innen, Ausbildungsleitungen und Vorstandsmitgliedern über aktuelle Ausbildungsthemen.
Termin: Montag, 13.02.2027, ab 09:00 Uhr
B.1, B.8 Seminar: Verwendung von Metaphern in der Kinder-, Jugendli-chen und Erwachsenenanalyse
6. März 2027
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6. März 2027
Dr. med. Johannes Döser
Inhalt:
Metaphern, insofern sie lebendige (Ricoeur) sind und im besten Sinne unerhört (Grassi), fun-gieren als ein Grundelement der Sprache, der Träume, des Schöpferischen und der psychothe-rapeutischen Behandlung. Durch die Metapher vermittelt und überträgt sich – oft blitzartig - die verborgene Existenz des (poetischen) Unbewussten. Indem sie über sich hinausweist und schon umgewandelte Formen ein zweites Mal umwandelt, kann sie zum treibenden Vehikel bei der Schaffung neuer seelischer Strukturen werden und die Einbildungskraft am Glimmen halten. Wo die Metapher aufhört, hört auch die Poesie auf. (Lacan). Wie arbeiten wir damit? Dies soll an klinischen Vignetten aus der Praxis veranschaulicht und untersucht werden.
Literatur: keine Pflicht!
Weiterführende Literatur:
- Ricoeur, P. (2004): Die lebendige Metapher. München: Fink-Verlag.
- Grassi, E. (1992): Die unerhörte Metapher. Frankfurt: Anton Hain Verlag.
- Winnicott, D.W. (1998): Die menschliche Natur. Stuttgart: Klett-Cotta.
- Widmer, P. (2012): Subversion des Begehrens. Eine Einführung in J.Lacans Werk. Wien: Turia & Kant.
Anmelde- und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Samstag, 06.03.2027, 11:00 – 14:30 Uhr